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Einige Gedanken zum Fasching
Geschrieben von: Hans- Jürgen Streich   
Sonntag, den 21. Februar 2010 um 15:30 Uhr

Fasching und Karneval

Heftig wurde immer wieder darüber gestritten, ob der Fasching eine christliche,

katholische Institution sei.  Die päpstliche Empfehlung von Martin IV. im Jahre 1284.

Die Gläubigen sollten etliche Tage Fastnacht halten und fröhlich sein, bestätigt diese Ansicht.

Geiler von Kayserberg, Franziskanerprediger am Straßburger Münster, meinte:

“ Die Christliche Catholische Kirche erlaubet eine ehrliche recreation und Wollustbarkeit,

damit ihre geistliche Kinder desto williger seyn, die heilige Fasten zu halten.“

 

Fasching und Rosenmontag

Der Ursprung der Faschingszeit geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. In Köln sprach man schon

im Jahr 1234 vom närrischen Treiben. Straßenumzüge hat es in Westfalen erstmals Anfang

des 17. Jahrhunderts gegeben. Vor Beginn der 40- tägigen österlichen Bußzeit haben die Christen

die letzten Tage noch einmal richtig gut gegessen, getrunken, getanzt und gefeiert.

Den Faschingssonntag nannte man damals „ Herrenfastnacht“,

der heutige Rosenmontag wurde „ Bauernfastnacht“ genannt.

 

Aschermittwoch

 Am Aschermittwoch beginnt die vierwöchige Fastenzeit. Um Mitternacht endet das fröhliche

Treiben, Hochzeiten, Tanz und Vergnügen sind nach dem ursprünglichen Geboten bis Ostern

verboten. Papst Gregor I. ( 590- 604 ) hat diesen Tag eingeführt, nachdem das verrückte

Faschingstreiben immer ausschweifender wurde. Mit dem Hunger ist es eine merkwürdige

Sache: wer ihn hat, ist unzufrieden, und wer ihn nicht hat, ist ebenfalls unzufrieden.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 21:12 Uhr
 
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